Aller au contenu
Tous les transcripts
Audition parlementaireKurbel TV· 24 juin 2026 72 minContradictoireFond programmatiqueTransportsEurope & internationalÉconomie & entreprisesNumérique

Freiburg–Colmar kommt wieder in Bewegung? Tabarot & Schnieder setzen auf europäische Bahn-Lösung!

Source d'origine 2 locuteurs

Transcription Whisper (large-v3), avec identification des locuteurs. À recouper avec la source d'origine.

Analyse automatique

Générée par IA — peut contenir des erreurs. Méthodologie

Chapitres

Répartition du ton (temps de parole politique)

Propositif 75 %Attaque 7 %Défensif 18 %

Questions et réponses

Taux de réponse directe : 88 % (directe = 1, partielle = 0,5, éludée = 0)

  • 15:51OuverteRéponse directe

    Quelles mesures communes pour sécuriser et développer la liaison Paris-Francfort et Freiburg-Colmar ?

  • 22:24RelanceRéponse directe

    Quel est l'état des financements européens pour Freiburg-Colmar et pourquoi n'a-t-elle pas été incluse dans CEF ?

  • 27:52OuverteRéponse directe

    Faut-il créer une structure de coordination franco-allemande pour les projets transfrontaliers ?

  • 34:19OuverteRéponse directe

    Quel est l'état actuel de la ligne Colmar-Freiburg et quand une décision sera-t-elle prise ?

  • 39:21OuverteRéponse directe

    Comment financer la reconstruction de la ligne Colmar-Freiburg et les ponts associés ?

  • 44:22OuverteRéponse directe

    Quelles actions pour une plateforme commune de réservation de billets transfrontaliers ?

Affirmations vérifiables (citations exactes)

  • 46:53InvitéPromesse
    « „Dort werden wir die Einhaltung der distanzbasierten Ziele, die die A4 setzt, bis 2030 eingehalten haben." »
  • 48:43InvitéFait
    « „Es gibt einen Vorschlag der Europäischen Kommission vom 13. Mai." »
  • 53:39InvitéChiffre
    « „Die öffentliche Unterstützung für diese Nachzüge waren 85 Euro pro Ticket." »
  • 1:00:21InvitéFait
    « „Heute sind es etwa drei Milliarden. Das reicht nicht." »
  • 1:00:36InvitéChiffre
    « „Wir steigen auf 4,5 Milliarden Euro." »
  • 1:04:49InvitéChiffre
    « „In 5 Milliarden Euro, 17,5 Milliarden Euro." »
  • 1:08:18InvitéFait
    « „Es wird vor allem darauf ankommen, dass wir das klug miteinander verbinden, was an Bedarfen da ist." »

Temps de parole

  • Invité25 %
  • Invité 222 %
  • Invité 320 %
  • ?16 %
  • Présentateur7 %
  • Invité 42 %
  • Invité 52 %

≈ 88,7 interruptions / 10 min (chevauchements et interjections détectés).

Modèle mistral-small-latest · prompt v1 · les citations sont vérifiées mot pour mot dans le transcript ; le taux de réponse directe est calculé à partir des verdicts question par question. Aucun label idéologique n'est produit.

0:00
Présentateur

sehr schön ja liebe kolleginnen und kollegen ich darf unsere heutige sondersitzung der deutsch französischen parlamentarischen versammlung zur anhörung der beiden verkehrsminister hier mit eröffnen und da er sehr herzlich

0:15
Locuteur

bei

0:16
Présentateur

uns begrüßen die beiden minister den bundes verkehrs- ministry patrick schnieder hier in berlin im saal den französischen minister herr philippe tabarot

0:25
Locuteur

der

0:25
Présentateur

zusammen mit den französischen kollegen aus der assemblée nationale in paris, uns zugeschaltet ist und Ihnen beiden sehr herzlich danken, dass Sie diesen Termin möglich machen, dass Sie diese Anhörung und den Austausch zur grenzüberschreitenden Mobilität zu den Verkehrsthemen im deutsch-französischen Verhältnis heute Vormittag möglich machen und uns dafür zur Verfügung stehen. Dafür vorneweg ein herzliches Dankeschön. Ich begrüße hier in Berlin alle im Saal anwesenden deutschen Mitglieder der DFBV sowie alle aus der Assemblée nationale in Paris oder individuell zugeschalteten Mitglieder und freue mich auf den Sitzungsverlauf und liebe Brigitte Gebe zu dir nach Paris.

1:09
Locuteur

Grand

1:10
Invité

merci, cher Yannick Boury, cher Kollege Allemand, cher Kollege Français. Un grand merci pour votre présence ce matin,

1:18
Locuteur

que

1:18
Invité

ce soit en présentiel ou par visio, pour cette séance extraordinaire de l'Assemblée parlementaire franco-allemande. Et mes remerciements tout particuliers vont

1:28
Locuteur

à

1:28
Invité

nos ministres. Natürlich danke ich

1:29
Locuteur

den

1:30
Invité

Ministern Philippe Tabarro und Patrick Schnieder, ganz besonders Philippe Tabarro, der französische Verkehrsminister, ist

1:36
Locuteur

hier

1:36
Invité

an meiner Seite. Patrick Schnieder ist in Berlin im Saal.

1:40
Locuteur

Vielen Dank, dass Sie

1:41
Invité

anwesend

1:42
Locuteur

sind.

1:44
Invité

Als Abgeordnete habe ich vor etwas mehr als einem Jahr, März letzten Jahres, einen Bericht eingereicht zu den Herausforderungen, zu den Empfehlungen für die Grenzregionen eingereicht in

1:57
Locuteur

Frankreich.

1:58
Invité

Und

1:59
Locuteur

das

1:59
Invité

zentrale Problem, das aus allen Anhörungen hervorgegangen ist,

2:03
Locuteur

war die Mobilität.

2:05
Invité

Als Abgeordnete

2:06
Locuteur

aus dem Elsass

2:07
Invité

ist

2:07
Locuteur

das natürlich eine Frage,

2:08
Invité

die

2:08
Locuteur

mich

2:09
Invité

ganz besonders

2:10
Locuteur

betrifft und mir am Herzen liegt.

2:12
Invité

Liebe

2:13
Locuteur

Kolleginnen und Kollegen, das ist ein

2:14
Invité

Thema, das die gesamte deutsch-französische parlamentarische Versammlung betrifft.

2:20
Locuteur

Wir

2:20
Invité

haben ja auch verschiedene Vorlagen, die am 1.

2:24
Locuteur

Dezember

2:24
Invité

eingereicht wurden letzten

2:26
Locuteur

Jahres,

2:27
Invité

um den Nachzug Paris

2:29
Locuteur

-Berlin über Straßburg aufrechtzuerhalten.

2:31
Invité

Und ich

2:33
Locuteur

möchte Ihnen, meine Herren Minister, danken,

2:35
Invité

dass Sie bei Ihrem vollen Zeitplan sich die Zeit nehmen. Ich weiß, dass Philippe Tabarro gleich dann im Anschluss nach Brüssel muss.

2:43
Locuteur

Und

2:44
Invité

deshalb möchte ich mich auch gar nicht zu lang fassen. Wir freuen uns, dass Sie da sind und wir freuen uns auf den Austausch.

2:52
Présentateur

Herzlichen Dank, liebe Brigitte. Und dann steigen wir damit in die Anhörung ein. Und ich erteile zuerst für ein Eingangsstatement von vier Minuten Herrn Bundesminister Schnieder das Wort.

3:04
Invité

Ja, sehr geehrte Vorsitzende des Vorstands der deutsch-französischen parlamentarischen Versammlung,

3:09
Locuteur

lieber

3:09
Invité

Herr Minister Tabarro, lieber Philipp,

3:11
Locuteur

sehr

3:12
Invité

geehrte Abgeordnete, herzlichen Dank für die Einladung. Für mich ist das ein Wiedersehen, weil ich selbst einmal Mitglied dieser deutsch-französischen parlamentarischen Versammlung

3:23
Locuteur

war.

3:25
Invité

Und mir liegen die deutsch-französischen Beziehungen deshalb auch sehr am Herzen. Mobilität und die Möglichkeit, sich frei von einem Land zum anderen bewegen zu können, das sind Kernthemen des europäischen Projekts. Wir brauchen gute Verkehrsverbindungen, um zu reisen, um zu pendeln, aber auch mittlerweile, um die militärische Mobilität sicherstellen zu können, die ebenfalls auf grenzüberschreitende Korridore angewiesen ist. Und natürlich brauchen wir auch grenzüberschreitende Bahnverbindungen.

3:57
Locuteur

Ein

3:58
Invité

schönes Beispiel, das die Vorsitzenden schon erwähnt haben, ist die direkte Zugverbindung,

4:04
Locuteur

die

4:05
Invité

seit Dezember 2024 täglich zwischen Berlin und Paris fährt, die außerordentlich gut ankommt. Und auch der Nachtzug

4:13
Locuteur

ist

4:14
Invité

beliebt. Darum freut es mich sehr, dass die Nachtzugverbindung zwischen Berlin und Paris von einem neuen Anbieter fortgesetzt wird.

4:21
Locuteur

Solche

4:22
Invité

Angebote bringen die Menschen zueinander und sie verbinden unsere Länder.

4:26
Locuteur

Mir

4:27
Invité

ist wichtig, dass wir uns regelmäßig begegnen und austauschen,

4:30
Locuteur

so

4:31
Invité

wie mein Kollege Philipp Tabarro und ich das häufig machen. Wir haben uns noch diese Woche in Luxemburg getroffen und dort auch gemeinsam Vorschläge unterbreitet.

4:44
Locuteur

Meine

4:44
Invité

Damen und Herren, Frankreich und Deutschland als große Industrienationen mit starker Automobilwirtschaft tragen gemeinsam eine besondere Verantwortung.

4:53
Locuteur

Wir

4:54
Invité

wollen Mobilität für alle sichern. Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft stärken und gleichzeitig unsere Klimaziele erreichen. Gerade deshalb müssen wir gemeinsam vorangehen und europäische Lösungen entwickeln

5:07
Locuteur

statt

5:07
Invité

nationaler Einzelwege. Entscheidend ist,

5:11
Locuteur

dass

5:11
Invité

unsere Vorschläge wirtschaftlich tragfähig sind und gesellschaftlich akzeptiert werden. Gerade bei der Innovation übernehmen wir eine Vorreiterrolle.

5:21
Locuteur

So

5:22
Invité

haben zum Beispiel zahlreiche Mitgliedstaaten am Montag unter deutsch-französisch-luxemburgischer Federführung eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, dass wir großflächige, grenzüberschreitende Testfelder für autonome Fahrzeuge einrichten wollen.

5:37
Locuteur

Damit

5:38
Invité

setzen wir eine Initiative der Europäischen Kommission im Rahmen des Aktionsplans für die Automobilindustrie um. Trilaterale Testfeldaktivitäten hatten wir ja bereits.

5:48
Locuteur

Jetzt

5:49
Invité

könnte daraus der weltweit größte zusammenhängende Betriebsbereich für autonome Fahrzeuge entstehen.

5:56
Locuteur

Die

5:57
Invité

deutsch-französische Zusammenarbeit findet aber nicht nur auf Ministerebene statt. Wir haben auch ein sehr schönes Austauschprogramm bei unseren Beschäftigten. Derzeit ist eine Beamtin meines Ministeriums in Paris, während zwei Beschäftigte aus dem französischen Verkehrsministerium

6:12
Locuteur

bei

6:12
Invité

uns in Berlin arbeiten. Auch das empfinde ich als ein großartiges gemeinsames Projekt. Sie sehen, wir sind auch und gerade bei Verkehrsthemen

6:24
Locuteur

sehr

6:25
Invité

eng miteinander vernetzt. Und das wollen wir auch so fortführen. Vielen Dank.

6:28
Locuteur

Vielen

6:31
Invité

Dank,

6:31
Locuteur

Herr

6:32
Invité

Minister. Herr Minister, jetzt hat Herr Philippe Zabarro das Wort für vier Minuten. Ich werde

6:48
Locuteur

mich so kurz wie möglich fassen.

6:50
Invité

Ich

6:51
Locuteur

möchte

6:51
Invité

natürlich den

6:52
Locuteur

Herrn

6:53
Invité

Minister, lieben Patrick, grüßen und die Vorsitzenden der deutsch

6:59
Locuteur

-französischen

6:59
Invité

Parlamentarischen Versammlung, des Vorstands, liebe Brigitte, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete.

7:06
Locuteur

Ich möchte

7:07
Invité

Ihnen ganz herzlich für

7:08
Locuteur

die

7:08
Invité

Einladung danken,

7:09
Locuteur

für diesen

7:09
Invité

Austausch heute Morgen. Ein Morgen,

7:14
Locuteur

der für mich sehr geschäftig ist, denn ich muss

7:17
Invité

dann nach Brüssel. Aber ich freue mich, dass ich heute hier sein kann, denn die deutsch-französischen Beziehungen sind eine Priorität der Regierung im Verkehrsbereich,

7:26
Locuteur

den ich mit Patrick vertrete.

7:27
Invité

Das ist ein

7:29
Locuteur

ganz

7:29
Invité

zentrales

7:29
Locuteur

Element.

7:30
Invité

Wir haben letztes Jahr

7:33
Locuteur

bereits

7:34
Invité

einen Austausch gehabt. Am 25. Mai in Leipzig haben wir uns zum ersten Mal getroffen und dann eine Beziehung zwischen unseren beiden Ministerien aufbauen und stärken können. Ich komme ja aus dem Mittelmeerraum, aber ich engagiere mich ganz stark für die deutsch-französischen Beziehungen, schon seit Jahren, noch bevor ich Minister wurde, in Calais beispielsweise, das wissen die Abgeordneten ja auch, und in Königstein, in der Nähe

8:05
Locuteur

von

8:05
Invité

Frankfurt. Und mehrere Jahre lang konnte ich Delegationen aus dieser Partnerstadt auch empfangen. Ich

8:13
Locuteur

freue

8:14
Invité

mich, dass Sie unsere Verkehrsthemen jetzt in der deutsch-französischen Versammlung auf die Agenda gesetzt haben. Das betrifft ja die bilateralen Beziehungen, um die Zusammenarbeit vorantreiben zu können, insbesondere in den Grenzregionen für die europäische Integration insgesamt. Deutschland und Frankreich sind zwei große Verkehrsländer. Ich erinnere noch einmal daran, dass wir die beiden am dichtesten besiedelten Länder der Europäischen Union sind, auch die beiden größten Volkswirtschaften.

8:40
Locuteur

Und

8:40
Invité

wir sind auch Schwergewichte in der Mobilität. Nicht nur, was die beiden Minister angeht, aber auch die Schienenverkehrsnetze mit mehr als 39.000 Schienenkilometern in Deutschland, 28.000 in Frankreich. Das ist ein zentrales Netz für den Güterverkehr, aber natürlich auch für den Personenverkehr. Wir haben auch die zwei größten Schifffahrtsnetzwerke für die Binnenschifffahrt

9:12
Locuteur

und

9:13
Invité

auch die Straßennetzwerke sind sehr wichtig. Deshalb sind wir ein zentrales Element für den Verkehr in Europa, nehmen hier eine strategische Position ein. Und aktuell gibt es noch eine große Herausforderung angesichts der Resilienz und auch der militärischen Mobilität, wie Patrick das gerade angesprochen hat, angesichts der Gefahren, die wir aktuell in der Welt sehen.

9:34
Locuteur

Es

9:34
Invité

gibt auch einige Besonderheiten

9:37
Locuteur

in

9:38
Invité

Frankreich

9:40
Locuteur

beispielsweise oder

9:41
Invité

auch

9:41
Locuteur

in Deutschland mit dem Güterverkehr.

9:44
Invité

Aber wir müssen, und in Frankreich haben wir ein Netz von sehr kleinen Straßen beispielsweise. In

9:51
Locuteur

jedem

9:52
Invité

Fall geht es darum, dass die Infrastruktur aufrechterhalten werden muss in beiden Ländern. Es gab zu wenig Investitionen in den letzten Jahren

10:00
Locuteur

und

10:01
Invité

somit haben wir hier etwas aufzuholen

10:04
Locuteur

und

10:05
Invité

die Kosten werden in der Zukunft höher liegen. Deshalb haben wir große Herausforderungen in unseren beiden Ländern für die kommenden Generationen. Wir müssen die Investitionen der Zukunft vorbereiten,

10:16
Locuteur

die

10:17
Invité

Infrastruktur weiter ausbauen, und eine hochwertige Qualität im Dienste unserer Bürgerinnen und Bürger.

10:23
Locuteur

Deshalb

10:24
Invité

habe ich die Initiative für unser Land ergriffen, dass es ein Rahmengesetz für den Verkehr geben soll, für

10:30
Locuteur

den Ausbau des Verkehrs.

10:34
Invité

Im April gab es hier den Großteil der Anhörungen im Senat und viele Kolleginnen und Kollegen haben auch teilgenommen, Christoph Plassat, Gérard Le Seul, Jean-Marie Priet, etc. Im

10:48
Locuteur

ersten

10:49
Invité

Artikel

10:49
Locuteur

steht das Wesentliche.

10:53
Invité

Es

10:53
Locuteur

geht um

10:53
Invité

ein langfristiges

10:55
Locuteur

Programm für den Verkehr, sodass

10:58
Invité

die zusätzlichen Einnahmen aus

11:03
Locuteur

der

11:03
Invité

Autobahnmaut in die Infrastruktur wiederum rückinvestiert werden sollen. Also es ist ganz zentral, dass diese Gelder dafür genutzt werden. Und es gibt hier auch parteiübergreifende Zustimmung und ich hoffe, dass wir das in dieser Kammer bald auch beraten können. Die Berichterstatterin hat sich schon intensiv damit befasst.

11:24
Locuteur

Das zeugt davon,

11:25
Invité

dass der Gesetzgebungsprozess vorankommt. Unsere beiden Länder sind

11:30
Locuteur

auch

11:30
Invité

exzellent, was die Industrie und die Unternehmen im Verkehrsbereich angeht. Wir haben die beiden größten Schienenunternehmen, Eisenbahnunternehmen, Deutsche Bahn und SNCF, die

11:45
Locuteur

auf

11:46
Invité

der Höhe der Zeit sind, weltweit führend sind. Auch mit Alstom und Siemens haben wir hier industrielle Schwergewichte. Und wir verfolgen dabei immer eine deutsch-französische DNA mit verschiedenen Bereichen,

12:02
Locuteur

auch

12:02
Invité

durch Air France

12:03
Locuteur

und Lufthansa

12:04
Invité

und die großen Luftumschlagplätze

12:12
Locuteur

in Frankfurt

12:13
Invité

und in Paris. Die Luftfahrt ist

12:17
Locuteur

damit ein zentrales

12:18
Invité

Thema und spielt

12:20
Locuteur

eine

12:20
Invité

zentrale Rolle für die gesamte Welt. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette haben

12:27
Locuteur

wir

12:27
Invité

mehr als die Hälfte der gesamten Flotte weltweit. Und die Luftfahrt sollte somit auch weiterhin eine große Rolle spielen. Wir sind zudem zwei Schwergewichte im Automobilbereich und haben weltweit führende Unternehmen in der Meeresschifffahrt, wie

12:46
Locuteur

Papagloid

12:47
Invité

in Bremen, Marseille etc. und anderen Häfen.

12:53
Locuteur

Kurzum, unsere beiden

12:54
Invité

Länder sind das Rückgrat des europäischen

12:57
Locuteur

Verkehrs. Und deshalb

12:59
Invité

ist unser Bereich

13:02
Locuteur

vielleicht noch mehr

13:03
Invité

als andere zentral für die deutsch-französischen Beziehungen.

13:07
Locuteur

Wir müssen mit einer Stimme

13:08
Invité

sprechen, um gehört zu werden. Das haben wir wieder beim Ministerrat gesehen. Wir haben ja gerade schon gehört, am Montag gab es eine Ratssitzung und es wird künftig einige Vorschläge geben, obwohl die Verhandlungen zum Teil blockiert waren und beispielsweise was die Fahrgastrechte

13:30
Locuteur

und

13:30
Invité

die Fluggastrechte angeht, haben wir hier neue Vorschläge unterbreitet, um das Ganze wieder ins Rollen zu bringen. Wir sind zwei Nachbarn, die eine jahrhundertelange gemeinsame Geschichte teilen.

13:42
Locuteur

Und

13:43
Invité

diese gemeinsame Geschichte kennt natürlich auch schwierige Kapitel. Und gestern wurde die Weltmeisterschaft

13:54
Locuteur

eröffnet,

13:56
Invité

das ein

14:00
Locuteur

ganz

14:00
Invité

zentrales

14:01
Locuteur

Thema ist,

14:02
Invité

auch wenn ich da in meiner Jugend eine harte Lehre ziehen musste, als Deutschland uns geschlagen hat. Und in jedem Fall ist das

14:13
Locuteur

eine Beziehung, die

14:14
Invité

unsere Bevölkerung wirklich umtreibt. Liebe

14:21
Locuteur

Freundinnen

14:22
Invité

und Freunde, Deutschland und Frankreich haben so enge Beziehungen, dass wir einen Kooperations- und Integrationsvertrag haben, den Aachener Vertrag von 2019. Und ich weiß, dass

14:39
Locuteur

alle hier

14:40
Invité

die Verkehrsthemen

14:44
Locuteur

sehr am

14:45
Invité

Herzen liegen. Vielen Dank deshalb noch einmal

14:47
Locuteur

für diese Einladung. Vielen Dank

14:49
Invité

für Ihre Arbeit

14:49
Locuteur

auch,

14:50
Invité

Brigitte. Und an alle Abgeordneten hier. Vielen

14:59
Locuteur

Dank bis

14:59
Invité

hierhin. Ich freue mich jetzt auf die Fragen. Merci, Monsieur le Ministre. Je rende la parole à

15:09
Locuteur

Yannick Burry.

15:09
Invité

Ich gebe das Wort zurück an Yannick Burry.

15:12
Présentateur

Vielen Dank, Herr Minister. Wir steigen dann in die Ministeranhörung ein. Es hat jede Fraktion einen Frage-Antwort-Block von jeweils vier, drei oder zwei Minuten, abhängig von der Fraktionsstärke. Das Zeitkontingent umfasst also die Frage und die Antwort. Das heißt, umso höher das Erkenntnisinteresse der Frage ist, umso kürzer empfiehlt es sich, die Frage zu stellen, damit die Minister auch die Möglichkeit haben, dann darauf zu antworten. Die Zeit wird auf der Redezeituhr angezeigt.

Und die jeweiligen Fragesteller werden gleichzeitig auch gebeten, dass sie kurz sagen, an welchen der beiden Minister sich die Frage richtet, damit es dann mit der Beantwortung auch effizient vonstatten gehen kann. Und es beginnt mit der ersten Frage für die CDU-CSU-Fraktion, Frau Dr. Kressle.

15:56
Invité

Ja, vielen Dank für den Austausch. Sehr interessant. Die Wahrheit ist konkret. Zwei Fragen. Die eine betrifft, Herr Minister Schnieder, ICS-Strecke Paris-Frankfurt. In einer am 4. März 2026 veröffentlichten Resolution hat der Euro-Distrikt Saar-Moselle auf die Verschlechterung der Hochgeschwindigkeitsverbindungen Vorbach-Saarbrücken hingewiesen. Das ist ja ein wichtiges Symbol der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Welche gemeinsamen Maßnahmen beabsichtigen die deutsche und die französische Regierung, damit es Investitionen gibt, damit die Verbindung vorankommt, sie dauerhaft sichert, Erhalt

16:28
Locuteur

und

16:29
Invité

natürlich die Weiterentwicklung der Halde in Vorbach und auch in Saarbrücken zu geben.

16:33
Locuteur

Und

16:33
Invité

zweitens die Verbindung Freiburg-Kollmar,

16:35
Locuteur

auch

16:36
Invité

ein im Aachener Vertrag vereinbartes Projekt.

16:39
Locuteur

Das

16:39
Invité

steht jetzt an der Schwelle zur Leistungsphase 2.

16:42
Locuteur

Und

16:42
Invité

die Kostenreduzierungsstudie zeigt nun, dass das Projekt deutlich günstiger ist als gedacht.

16:48
Locuteur

Jetzt

16:48
Invité

kommt es halt darauf an, die weiteren Schritte zu machen. Welche Verständigung gibt es über Brückenbauwerke? Und können wir eine Verständigung erwarten? Und wenn ja, wann? Und wenn beide antworten könnten, wäre super, danke.

17:02
Locuteur

Herr

17:02
Invité

Minister.

17:03
Locuteur

Dann

17:03
Invité

wird es ja jetzt ganz eng, weil ich dem Kollegen noch was übrig lassen muss. Zum ICE, zur Schnellbahnverbindung

17:14
Locuteur

Paris

17:15
Invité

-Frankfurt. Das ist die POS Nord, die da vor allen Dingen betroffen ist.

17:22
Locuteur

Dort

17:23
Invité

haben wir im Jahre 2019 den Ausbau der Infrastruktur,

17:28
Locuteur

der

17:29
Invité

Schieneninfrastruktur vorgenommen und baulich fertiggestellt.

17:33
Locuteur

Was

17:33
Invité

ganz entscheidend ist, ist jetzt der Ausbau der Stellwerke

17:36
Locuteur

in

17:37
Invité

Landstuhl-Kaiserslautern und Hochspeyer. Wir gehen davon aus, dass die Inbetriebnahme bis Ende 2027 dort erfolgen kann. Und ETCS bis 2029 spätestens installiert ist. Damit haben wir dann die Interoperabilität

17:54
Locuteur

gegeben

17:55
Invité

und auch die Möglichkeit, die Strecke mit höherer Geschwindigkeit

17:57
Locuteur

letztlich

17:59
Invité

zu befahren. Und weil diese Strecke uns wichtig ist, werden wir uns natürlich über die

18:03
Locuteur

genannten

18:04
Invité

Halte und Stationen dort miteinander unterhalten werden, damit hier auch der volle Nutzen dieser Verbindung gegeben ist. Zu Freiburg-Kollmar, das ist im Zusammenhang mit dem Aachener Vertrag genannt.

18:22
Locuteur

Wir

18:22
Invité

stehen zu dieser Vereinbarung. In der Tat, die jüngsten Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit, zur Kostendämpfung, das kann ich jedenfalls für deutsche Seite sagen, sehen recht positiv aus. Und deshalb steht das für uns im Moment auch nicht in Frage. Das würde finanziert, weil es eine Nahverkehrsstrecke ist, über das GVFG würde der Bund bis

18:44
Locuteur

mit

18:44
Invité

bis zu 90 Prozent fördern. Über die Brücke selbst sind Einzelheiten noch nicht verhandelt. Aber ich biete gerne an, dass wir auch auf der Ebene der Minister bzw. der Ministerien noch mal ins Gespräch darüber kommen, wie wir die nächsten Schritte jetzt machen. Von unserer Seite sieht das also sehr positiv aus, das umzusetzen. Ja, vielen Dank. Es

19:17
Locuteur

geht hier ja insgesamt

19:18
Invité

um grenzüberschreitende Verbindungen. Und ich weiß, dass das die Frage ist, die Sie sehr interessiert. Ich habe es ja auch gesagt in meiner Einführung. Es gibt schwierige, komplexe Themen. Wir beide haben die größten Schienennetze, in die wir investieren müssen, um den Rückstand aufzuholen. Wir müssen versuchen, die Mittel aufzutreiben, um das zu machen. Ich habe ja über das Rahmengesetz gesprochen, nicht um Werbung für mich zu machen, sondern weil das wirklich so ist, dass wir 4,5 Milliarden Euro brauchen für die Modernisierung und Instandsetzung der Schienen und der Gleise. Und deshalb müssen wir einige Linienverbindungen schließen, um überhaupt das alles finanzieren zu können.

Wichtig ist natürlich hier auch der grenzüberschreitende Kontext und die Zusagen, die gemacht wurden von beiden Ländern, insbesondere im Zusammenhang mit dem Aachener Vertrag. Es wurden hier zwei Projekte genannt und ich unterstütze das, was Patrick gesagt hat. Das sind ehrgeizige Projekte in unserer Zusammenarbeit, insbesondere für die Region Grand Est und die drei betroffenen deutschen Bundesländer. Es geht darum, ein Bahnangebot mit sieben Verbindungen, grenzüberschreitenden Verbindungen zu schaffen, mit harmonisierten Ticketpreisen. Ich freue mich über das, was bereits alles gemacht wurde. Es wurde bereits Rollmaterial geliefert.

Es wurde die Kompatibilität sichergestellt beim Rollmaterial für das deutsche und französische Schienennetz. 380 Millionen Euro wurden hier finanziert durch die Region Grand Est und die Partner. Es geht auch vor allem um die Zulassung der Regiolisse-Züge, Bremssysteme und so weiter. Aber das Ergebnis ist da. Wir machen Fortschritte. Es geht voran bei der Interoperabilität. Das

21:17
Locuteur

heißt, das

21:19
Invité

beim Rollmaterial vielleicht noch

21:21
Locuteur

ganz

21:21
Invité

kurz zu Colmar Freiburg. Das steht ja, wie gesagt, im Rahmen des Aachener Vertrags. Wir wollen versuchen, möglichst wenig Linienverbindungen zu schließen und diejenigen, die ausgesucht wurden, dass sie erhalten bleiben müssen, unterstützt werden. Wir versuchen, hier eine Kostensenkung

21:43
Locuteur

zu erreichen,

21:44
Invité

eine Kostenoptimierung zu erreichen. Es gibt einen Leitungsausschuss, der trifft sich, glaube ich, am 6. Juli noch einmal zu diesem Thema unter dem Vorsitz des Präfekten der Region. Und dann wird

21:57
Locuteur

es

21:57
Invité

auch Aussagen geben, wie der Einstieg in die nächste Projektphase erfolgen kann. Es gab ja ein Kostenmodell. Die Kosten waren aber viel zu hoch, die man damals festgelegt hatte. Und es gibt neuere Studien, die werden im Juli vorgelegt. Und dann werden wir zusammen mit der Region,

22:16
Locuteur

die

22:17
Invité

dafür zuständig ist, sehen, wie es hier weiter vorangehen kann. Vielen Dank. Ich weiß, dass dieses Thema für Sie sehr wichtig ist.

22:24
Locuteur

Vielen

22:25
Présentateur

Dank. Die nächste Frage, ebenfalls für vier Minuten für die AfD, stellt Herr Balten. Und dann wäre es super, wenn Sie jetzt auch Ihre Frage stellen. Dann bleiben wir nämlich bis an der Zeit.

22:41
Locuteur

Sehr

22:42
Invité

schön. Vielen Dank für das Wort, sehr geehrter Herr Minister Schnieder. Welchen Sachstand gibt es bei der Vergabe von europäischen Fördermitteln für die Bahnstrecke Freiburg-Kollmar? Warum ist es nicht in den vergangenen Fazilitäten Connecting Europe, CEF, berücksichtigt worden? Insbesondere, weil die deutsche Seite bzw. das Verkehrsministerium Baden-Württemberg bei einem Gutachten dem Streckenausbau ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis bescheinigt hat. Zweitens. Welche besonderen militärspezifischen Anpassungen gab es im Rahmen von CEF 3? Wo ist der Bedarf der Sanierung, eines Ausbaus oder Anpassung der europäischen Infrastruktur für Militärlogistik am meisten von Nöten und weshalb?

Und eine ganz besondere Frage, da würde ich mich auch fragen im Bereich des Ausbaus, wie das aussieht. Welche Auswirkungen hat die Verzögerung vom Bau von Stuttgart 21 auf dem Planungshorizont der deutschen Bahnverbindungen? Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn ist ja aktuell Europa und weltweit bekannt. Also welche Lehren werden aus diesem Baudesaster gezogen und für den Ausbau der Bahninfrastruktur zu unseren Nachbarn gezogen? Vielen Dank.

23:41
Locuteur

Die

23:41
Présentateur

Frage war an Minister Schnieder gerichtet. Dann Herr Minister bitte zur Beantwortung.

23:47
Locuteur

Im

23:48
Invité

Rahmen von CEF 3 werden

23:52
Locuteur

auch

23:55
Invité

in Zukunft, das ist ja noch nicht festgezogen, aber werden in Zukunft vor allem die, nach unserer Vorstellung, die Korridore bedient, wie das im Moment auch im Rahmen der CEF-Studie dabei ist. Und das sind die Projekte auf dem TEN-V.

24:10
Locuteur

Und

24:10
Invité

dazu gehört die von Ihnen genannte Linie nicht. Und deshalb

24:14
Locuteur

ist

24:15
Invité

das zunächst einmal nicht förderfähig. Die Kommission schlägt für die Zukunft ebenfalls vor, dass wir regionale und nationale Partnerschaftspläne erstellen können, in denen die Länder Fördermöglichkeiten

24:27
Locuteur

für

24:27
Invité

grenzüberschreitende Verbindungen auch außerhalb der

24:30
Locuteur

TEN

24:31
Invité

-V-Korridore schaffen können. Und es bleibt abzuwarten, ob das a. so kommt und b. ob das dann auch in Anspruch genommen wird. Eine Überprüfung der geltenden TEN-V-Verordnung ist frühestens ab 2033 denkbar. Davor ist das rechtlich ausgeschlossen.

24:50
Locuteur

Zum

24:52
Invité

militärischen Ausbau. Eine CEF-Förderung bezüglich militärischer Mobilität ist an enge Förderbedingungen geknüpft. Unter anderem lag er auf einem der definierten militärischen Mobilitätskorridore, sowie Erfüllung der zusätzlichen technischen Anforderungen an Dual-Use-Infrastrukturen.

25:11
Locuteur

Und

25:12
Invité

das bezieht sich natürlich auf alle Nachbarländer, die wir zu Deutschland haben. Deshalb kann ich das hier auf deutsch-französische Verbindungen zunächst nicht einschränken. Und die Auswirkungen Stuttgart 21 auf Planungen mit Verbindungen zu Nachbarn

25:37
Locuteur

lassen

25:38
Invité

sich aus meiner Sicht kaum absehen. Das betrifft die direkten Anbindungen. Wenn ich an die Gäubahn denke, werden wir noch sehen, ob das Auswirkungen hat. Das wären die Verbindungen in die Schweiz. Weitere Auswirkungen sehe ich im Moment nicht. Das werden wir aber uns intensiv anschauen.

25:59
Locuteur

Aber

26:00
Invité

welche Lehren werden jetzt gezogen aus dem Baudesaster?

26:02
Présentateur

Wir

26:03
Locuteur

haben

26:03
Présentateur

eine Frage-Antwort-Block jedes Mal.

26:09
Locuteur

Kann

26:10
Présentateur

man noch mal nachfragen?

26:11
Locuteur

Okay,

26:12
Invité

dann eine

26:12
Présentateur

kurze Nachfrage.

26:14
Locuteur

Ja,

26:14
Invité

habe ich ja schon gerade gefragt. Also welche Lehren werden jetzt gezogen? Was für ein Monitoring gibt es jetzt, um zukünftig solche Fehler zu vermeiden? Vielen Dank.

26:22
Locuteur

Das

26:22
Invité

ist eine Frage, die Sie vor allem Land, Stadt und Bahn stellen müssen. Das besprechen wir gerne mit denen zusammen. Das ist ein komplexer Vorgang. Und dann werden wir schauen, welche Lehren wir da insgesamt rauszuziehen haben.

26:36
Locuteur

Monsieur

26:37
Invité

le Ministre Baruch. Vielleicht noch

26:43
Locuteur

eine kleine Ergänzung zu dem, was Patrick Schnieder

26:45
Invité

gesagt

26:46
Locuteur

hat. Kolmar Freiburg

26:50
Invité

gehört nicht

26:52
Locuteur

zu

26:52
Invité

den TEN

26:53
Locuteur

-V, ist also nicht förderfähig

26:55
Invité

nach der Fazilität, dass die Voraussetzungen, die Standards

27:00
Locuteur

sind, zu

27:01
Invité

anspruchsvoll und in den regionalen Partnerschaftsplänen wird man dann gucken, was man hier bei der Instandsetzung tun kann. Vielen Dank. Jetzt hat

27:17
Locuteur

Herr Michel Guignot das Wort für

27:19
Invité

den Rassemblement

27:20
Locuteur

National.

27:21
Invité

Vier Minuten für die Frage und die Antwort. Herr Guignot.

27:25
Locuteur

Er

27:31
Invité

ist zugeschaltet, allerdings

27:34
Locuteur

hören

27:35
Invité

wir ihn

27:36
Locuteur

aktuell

27:37
Invité

noch nicht. Andernfalls

27:43
Locuteur

schlage

27:43
Invité

ich vor, weiterzumachen und zunächst das technische Problem mit ihm zu lösen.

27:49
Locuteur

Zunächst

27:50
Invité

gebe ich aber Yannick Burry noch einmal das Wort.

27:52
Présentateur

Vielen Dank für die SPD-Fraktion und vier Minuten Frau Kade-Mathuri.

27:57
Invité

Vielen Dank,

27:58
Locuteur

Herr

27:58
Invité

Minister Tabarro, dass Sie uns zur Verfügung stehen. Ich bin nicht nur Verkehrspolitikerin, sondern auch Baden-Württembergerin. Insofern wird deutsch-französischer, grenzüberschreitenden Verkehr sehr eng befasst. Und dahingehend auch meine Fragen. Es wurden ja etliche Projekte angesprochen. Sie sind sehr komplex. Braucht es deshalb aus Ihrer Sicht vielleicht verbindlichere deutsch-französische Strukturen, wie eine gemeinsame Koordinierungsstelle und regelmäßige Fortschrittsberichte, damit wir in diese komplexe Planung vielleicht noch zielgerichteter vorantreiben können.

Und sehen Sie auch eine Möglichkeit, dass wir uns gemeinsam bei der EU stark machen, dass diese ja sehr praktisches Umsetzen von europäischer Zusammenarbeit auch stärker finanziell gefördert wird seitens der Europäischen Union. Und eine weitere Frage betrifft die Automobilindustrie, die Sie ja auch selbst angesprochen haben. Die ist zurzeit stark unter Druck und mitten in der Transformation. Wie sehen Sie aktuell die Rahmenbedingungen gegeben, um der Elektromobilität in Europa zum Erfolg zu verhelfen? Sei es, wenn es um CO2-Flottengrenzwerte, Ladeinfrastruktur oder generell die Elektrifizierung des Verkehrs gibt.

Und wie bewerten Sie auch die Vorschläge der EU, um unsere Industrie dahingehend zu schützen und zu unterstützen, sich gegen unfairen Wettbewerb aus Fernost durchzusetzen? Und können wir da auch noch mal besser zusammenarbeiten? Vielen Dank.

29:22
Locuteur

Die

29:22
Présentateur

Frage war an Herrn Tabarro. Genau, an Herrn Tabarro.

29:27
Locuteur

Herr

29:28
Invité

Minister. Frau

29:33
Locuteur

Abgeordnete, zur ersten Frage.

29:35
Invité

Es

29:36
Locuteur

gibt

29:36
Invité

bereits einen Grenzüberschreitenden Lenkungsausschuss, der

29:44
Locuteur

sich auch regelmäßig

29:44
Invité

zusammenfindet zu diesen Themen. Auf europäischer Ebene ist

29:50
Locuteur

es natürlich wichtig,

29:51
Invité

dass wir

29:51
Locuteur

eine ambitionierte

29:52
Invité

Schienenpolitik verfolgen.

29:55
Locuteur

Und

29:56
Invité

ich kann Ihnen auch

29:57
Locuteur

zusichern, dass das geschieht.

29:59
Invité

Wir sind in

30:00
Locuteur

engem Austausch mit

30:01
Invité

Ihren

30:05
Locuteur

Vertreterinnen und Vertretern.

30:06
Invité

Jetzt

30:07
Locuteur

aber zum Teil der Automobilindustrie und

30:10
Invité

insgesamt der Elektrifizierung, da

30:15
Locuteur

kann ich jetzt nicht

30:17
Invité

ins Detail gehen. Aber

30:21
Locuteur

wir sehen aktuell

30:21
Invité

diesen

30:22
Locuteur

Krieg im Nahen Osten

30:23
Invité

und

30:24
Locuteur

weder

30:25
Invité

Ihr Land noch unser Land hat

30:26
Locuteur

diesen Krieg

30:27
Invité

gewünscht, aber wir leiden

30:29
Locuteur

unter den

30:29
Invité

Folgen. Ich glaube, es gibt doch

30:33
Locuteur

Lehren, die wir daraus ziehen können. Wenn

30:35
Invité

dieser

30:35
Locuteur

Krieg einmal zum

30:37
Invité

Ende kommt, dann, wir

30:40
Locuteur

wissen ja nicht,

30:41
Invité

wann das ist.

30:42
Locuteur

Herr Trump äußert sich ja

30:43
Invité

jeden Tag anders in

30:45
Locuteur

dieser

30:45
Invité

Hinsicht. Und ich hoffe natürlich, dass es bald ein Ende des Krieges gibt. Und ich

30:48
Locuteur

freue mich,

30:49
Invité

dass unsere Länder hier auf derselben Wellenlänge sind und dass wir immer wieder für Deeskalation plädieren, um die Regionen zu befrieden. Denn

30:59
Locuteur

das hat sehr schwerwiegende

31:00
Invité

Auswirkungen auf

31:01
Locuteur

unsere Wirtschaft,

31:03
Invité

insbesondere denke ich hier

31:05
Locuteur

an unsere Bürgerinnen und Bürger, denn wir

31:07
Invité

sind noch zu abhängig

31:08
Locuteur

von

31:08
Invité

fossilen Energieträgern. All

31:11
Locuteur

das

31:11
Invité

ist eine Frage, wie

31:14
Locuteur

gesagt, der Abhängigkeit. Und ich glaube,

31:16
Invité

wir liefern schon kurzfristige Antworten

31:19
Locuteur

in

31:19
Invité

unseren Ländern, die nicht unbedingt abgestimmt sind. Das habe ich auch bei der Ratssitzung

31:23
Locuteur

gesagt. Das

31:24
Invité

bedauere ich, dass es in

31:25
Locuteur

Europa hier

31:26
Invité

keine weitreichende Abstimmung gibt.

31:28
Locuteur

Wir haben

31:29
Invité

vielleicht weitreichendere Möglichkeiten als andere

31:31
Locuteur

Länder.

31:31
Invité

Wir wollen manche Sektoren stärken. Aber

31:34
Locuteur

es ist

31:36
Invité

bedauernswert, dass wir uns

31:37
Locuteur

bei deren

31:37
Invité

Antworten

31:38
Locuteur

und bei der Reaktion nicht abgestimmt haben.

31:40
Invité

In der

31:43
Locuteur

gesamten Europäischen Union,

31:45
Invité

nicht nur zwischen Deutschland und Frankreich.

31:46
Locuteur

Insgesamt

31:47
Invité

ist die Elektrifizierung natürlich mittelfristig

31:51
Locuteur

und

31:51
Invité

langfristig die notwendige Antwort, um unsere Abhängigkeit von gewissen

31:55
Locuteur

Ländern zu reduzieren,

31:57
Invité

die

31:58
Locuteur

uns

31:59
Invité

für

32:00
Locuteur

exorbitante

32:00
Invité

Preise Öl

32:02
Locuteur

und

32:02
Invité

Gas verkaufen. Wir

32:04
Locuteur

müssen

32:04
Invité

aus dieser Abhängigkeit herauskommen. Und natürlich gibt es dann

32:07
Locuteur

auch die

32:07
Invité

Umweltkomponente, die alle verstehen. Aber die

32:11
Locuteur

Frage der

32:11
Invité

Souveränität ist wirklich entscheidend.

32:14
Locuteur

Denn unser

32:14
Invité

Premierminister hat es gesagt. Wir müssen

32:18
Locuteur

diese

32:18
Invité

Abhängigkeit beenden. In Frankreich müssen wir

32:22
Locuteur

insbesondere

32:22
Invité

die Möglichkeit aufzeigen, mit Atomstrom, Energie zu

32:28
Locuteur

produzieren,

32:29
Invité

Strom zu produzieren,

32:30
Locuteur

der günstig ist und

32:32
Invité

der es

32:32
Locuteur

uns

32:32
Invité

ermöglicht, die

32:34
Locuteur

Ziele,

32:34
Invité

die wir uns gesteckt haben, einzuhalten. Ich weiß, auf Europäischer Union ist das Ziel bis 2035

32:40
Locuteur

sehr

32:40
Invité

schwierig für die Automobilwirtschaft. Aber wir hatten Zeit,

32:43
Locuteur

uns zu

32:43
Invité

organisieren. Und wir tun das auch weiterhin. Wir müssen jetzt nicht wieder zurückgehen

32:48
Locuteur

und

32:49
Invité

müssen einfach die notwendigen Änderungen vornehmen. Es ist wichtig, hier wirklich bis zum Ende zu gehen.

32:56
Locuteur

Und dazu müssen wir

32:57
Invité

die Anstrengungen der

33:00
Locuteur

Europäer und Europäer

33:02
Invité

würdigen. Wir

33:04
Locuteur

müssen

33:04
Invité

die Ladesäulen ausbauen.

33:07
Locuteur

In

33:07
Invité

Deutschland und Frankreich haben wir einen Plan, diese zu verfünffachen

33:10
Locuteur

in den nächsten Jahren.

33:12
Invité

Und wenn

33:14
Locuteur

ich jetzt

33:14
Invité

sehe, wie viele E-Fahrzeuge in Frankreich verkauft werden seit dem ersten Quartal eine Zunahme von 55 Prozent

33:22
Locuteur

im Vergleich

33:22
Invité

zum Vorjahr, dann denke ich, wir sind hier auf dem richtigen Weg. Den müssen wir

33:26
Locuteur

auch

33:27
Invité

weiter

33:28
Locuteur

beschreiten.

33:29
Invité

Und

33:29
Locuteur

eine

33:30
Invité

europäische Antwort ist

33:31
Locuteur

erforderlich.

33:33
Invité

Es

33:33
Locuteur

muss

33:34
Invité

Beihilfen

33:35
Locuteur

für den ökologischen Übergang geben bei LKW, aber

33:39
Invité

auch in

33:39
Locuteur

anderen

33:40
Invité

Bereichen. Und für

33:42
Locuteur

leichte Nutzfahrzeuge, da müssen wir ebenfalls vorankommen,

33:50
Invité

damit diese

33:51
Locuteur

auch in Europa

33:52
Invité

produziert werden

33:53
Locuteur

können. Das ist meiner Meinung nach ganz essentiell.

33:57
Invité

Denn

33:57
Locuteur

andere Länder

33:58
Invité

wollen

34:00
Locuteur

dafür sorgen,

34:01
Invité

dass wir wirtschaftlich wiederum von ihnen abhängig sind. Also nicht nur in Bezug auf die Energie, sondern auch in

34:05
Locuteur

anderen

34:05
Invité

Wirtschaftsbereichen. Und das müssen wir verhindern. Vielen Dank,

34:09
Locuteur

Herr Minister.

34:10
Invité

Noch

34:10
Locuteur

eine

34:11
Invité

Anmerkung. Unser

34:13
Locuteur

Kollege

34:14
Invité

Guignot wird

34:16
Locuteur

auf seine Frage

34:16
Invité

verzichten

34:17
Locuteur

aus

34:17
Invité

technischen Gründen. Jetzt

34:20
Locuteur

werde ich eine Frage stellen für die Fraktion ÖPR an beide Minister.

34:25
Invité

Im Aachener Vertrag

34:26
Locuteur

wird die

34:27
Invité

deutsch-französische Zusammenarbeit im Verkehr gestärkt. Auch beim letzten deutsch-französischen Ministerrat in

34:33
Locuteur

Toulon wurde dieses Thema auf die Agenda gesetzt. Aber die

34:35
Invité

Schienenverbindung zwischen Colmar und Freiburg ist nach wie vor unterbrochen. Seit 1944, als sie zerstört wurde.

34:43
Locuteur

Der

34:44
Invité

Wiederaufbau dieser Linie

34:45
Locuteur

ist

34:45
Invité

notwendig

34:46
Locuteur

zum einen, aber

34:47
Invité

auch ein starkes Symbol für die deutsch-französische Freundschaft. Es

34:52
Locuteur

gibt

34:53
Invité

eine Studie,

34:53
Locuteur

die jetzt durchgeführt wurde. Wir wissen,

34:55
Invité

dass die Kosten

35:00
Locuteur

auf

35:00
Invité

französischer Seite um 30 Prozent gesenkt

35:02
Locuteur

werden können. Das

35:03
Invité

hat

35:03
Locuteur

diese Studie gezeigt. Und diese Verbindung

35:05
Invité

würde das Leben

35:06
Locuteur

der Menschen vor Ort verändern.

35:10
Invité

Wir

35:11
Locuteur

haben ja jetzt schon einige Antworten zu diesem Thema geliefert.

35:14
Invité

Und es gab Studien, wie gesagt, die schon 2017

35:18
Locuteur

auf den

35:18
Invité

Weg gebracht wurden. Im Zusammenhang haben wir auch mit dem Umbau von

35:22
Locuteur

Vessenheim.

35:23
Invité

Und der Staatssekretär der Zeit,

35:26
Locuteur

Sébastien LeCornu,

35:27
Invité

hat es damals auf den Weg gebracht. Jetzt sind neun Jahre vergangen. Und ich frage mich, wie ist der Stand der Dinge? Können wir hoffen, dass die beiden Minister sich zusammensetzen, um eine gemeinsame Lösung und Entscheidung zu finden? Ja, sehr gerne.

35:51
Locuteur

Ich konnte ja schon darauf

35:53
Invité

eingehen. Es gibt

35:54
Locuteur

den

35:54
Invité

Lenkungsausschuss,

35:55
Locuteur

das ist aber nicht

35:56
Invité

am 6. Juli, sondern

35:57
Locuteur

am 7. Juli.

35:58
Invité

Das

35:58
Locuteur

war gerade eine

35:59
Invité

falsche

35:59
Locuteur

Information.

36:00
Invité

Wir müssen hier ja ganz genau sein. Ah

36:03
Locuteur

nein, es

36:03
Invité

ist doch

36:04
Locuteur

am 6.

36:04
Invité

Naja,

36:06
Locuteur

hier erhalte ich dreimal unterschiedliche Angaben.

36:09
Invité

Also jedenfalls

36:10
Locuteur

am

36:10
Invité

6. oder

36:11
Locuteur

am 7. Juli wird es eine Sitzung des Lenkungsausschusses geben.

36:17
Invité

In

36:18
Locuteur

jedem Fall dauert es natürlich etwas, aber Frau Abgeordnete,

36:22
Invité

ich habe

36:25
Locuteur

gesehen, welche

36:26
Invité

Summen

36:28
Locuteur

notwendig sind für die Wiedereröffnung der

36:30
Invité

Verbindung. Die

36:33
Locuteur

Studien haben das ja gezeigt, die seit 2017

36:35
Invité

durchgeführt

36:35
Locuteur

wurden.

36:38
Invité

Und es wird schwierig,

36:40
Locuteur

diese Investitionen zu tätigen,

36:43
Invité

da wir ja schon ein

36:44
Locuteur

Netz von 26.000

36:47
Invité

Kilometern

36:49
Locuteur

in Frankreich haben. Es ist schwierig, zusätzliche Finanzierung

36:52
Invité

zu

36:52
Locuteur

finden für die neue Eröffnung

36:54
Invité

einer Strecke,

36:55
Locuteur

die schon seit sehr, sehr vielen Jahren, wie Sie es gerade gesagt haben, nicht mehr

36:58
Invité

bedient wird. Es gibt

37:01
Locuteur

ja noch den

37:01
Invité

Schienenverkehr, den Güterverkehr

37:02
Locuteur

auf dieser Linie, aber den Personenverkehr nicht mehr.

37:12
Invité

Und ein anderes

37:15
Locuteur

Thema, das nicht in der Kompetenz unserer beiden

37:17
Invité

Länder

37:18
Locuteur

liegt, ist die

37:21
Invité

Frage,

37:25
Locuteur

wie auch die regionalen

37:27
Invité

Befindlichkeiten

37:27
Locuteur

sind. Also die

37:29
Invité

Region

37:29
Locuteur

Grand Est und die deutschen Bundesländer

37:31
Invité

müssen sich hier

37:32
Locuteur

ebenfalls einsetzen. Ich weiß, es ist ein tolles Symbol, ich weiß, dass wird erwartet.

37:36
Invité

Und

37:37
Locuteur

ich glaube, an diesem 6. oder 7. Juli werden dann noch einmal die Umweltstudien auch vorgelegt, um zu schauen, wie das Potenzial für diese Strecke ist. Ich kann

37:47
Invité

es

37:47
Locuteur

Ihnen nicht sagen, ob die Verbindung bald attraktiv sein wird, ob es ein gutes Angebot wird.

37:56
Invité

Ja,

37:56
Locuteur

ausreichend Material gibt.

38:00
Invité

Wenn

38:00
Locuteur

die Strecke beispielsweise sehr langsam ist, dann ist es vielleicht nicht besonders attraktiv, wenn es nur ein, zwei Züge am Tag gibt, auch nicht. Also es stellt sich am Ende die Frage, welches

38:09
Invité

Angebot

38:10
Locuteur

es geben wird und ob

38:11
Invité

das dann

38:11
Locuteur

auch angenommen

38:12
Invité

wird. Aber

38:13
Locuteur

natürlich bleibt das ein Ziel, das wurde im Aachener Vertrag verankert

38:16
Invité

und

38:17
Locuteur

aus diesem Grund

38:17
Invité

setzen

38:18
Locuteur

wir uns weiterhin dafür

38:20
Invité

ein,

38:21
Locuteur

wir werden hier

38:21
Invité

bis

38:22
Locuteur

zum Ende auch daran arbeiten,

38:24
Invité

mit unserem deutschen Partner.

38:26
Locuteur

Bitte

38:26
Invité

um

38:27
Locuteur

eine

38:27
Présentateur

sehr

38:27
Locuteur

kurze

38:28
Présentateur

Ergänzung.

38:29
Locuteur

Ja,

38:29
Invité

ich

38:29
Locuteur

kann auf das

38:30
Invité

zurückgreifen, was ich

38:31
Locuteur

ganz schon mal zu

38:32
Invité

dem Projekt gesagt habe.

38:34
Locuteur

Es

38:34
Invité

zeichnet sich ab, dass auf deutscher Seite die Wirtschaftlichkeit gegeben ist. Wir sehen die Bedeutung so, wie Sie, Frau Vorsitzende, das geschildert haben. Aber ich weiß, dass das natürlich ein großes, anspruchsvolles Projekt ist, das beide Partner betrifft. Auf unserer Seite könnte das in der Tat so aussehen, dass das über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz finanziert wird. Das heißt, das Land ist zwar zuständig, stellt den Antrag, aber wir können als Bund das bis zu 90 % fördern.

Und selbstverständlich stehen wir gerne für weitere Gespräche bereit, wie wir eine Wirtschaftlichkeit insgesamt auch auf französischer Seite vielleicht darstellen können, damit wir hier auch noch mal Schritte weiterkommen. Also Gespräche, glaube ich, sind immer gut, um weitere Schritte unternehmen zu können.

39:20
Locuteur

Vielen

39:20
Présentateur

Dank, Herr Minister. Für drei Minuten für die Grünen, Schandtal Kopf.

39:26
Locuteur

Vielen

39:27
Invité

herzlichen Dank an die beiden Herren Minister für den heutigen Austausch. Erst mal vorneweg unsere Unterstützung für die Ausführung

39:35
Locuteur

von

39:36
Invité

Herrn Minister Tabarro zum Thema Elektrifizierungsstrategie. Und dass es eine auch abgestimmte Strategie bei Fragen der E-Auto-Förderung braucht. Das sehen wir ganz genauso. Meine Fragen richten sich aber an Herrn Bundesminister Schnieder.

39:51
Locuteur

Ich

39:51
Invité

bin Abgeordnete aus Freiburg. Deswegen wird es jetzt wenig überraschen, dass ich hier noch mal nachhake. Ich finde das sehr begrüßenswert, dass Sie auch, das ist auch eine neue Entwicklung, würde ich sagen, was die Äußerung der Bundesregierung betrifft, auch die Schwierigkeiten auf französischer Seite sehen und da ein Gesprächsangebot gemacht haben. Das ist sehr zu begrüßen. Da würde mich noch mal konkreter interessieren, wie Sie denn, wenn die Studie vorgestellt wird, dann die nächsten Schritte sehen, um über die Finanzierung der Brücken auch zu verhandeln.

Das sehen Sie das innerhalb der klassischen Verkehrsfinanzierungslogik oder können Sie sich vorstellen, zum Beispiel einen Staatsvertrag zu schließen, um dieses Projekt zu finanzieren?

40:28
Locuteur

Und

40:29
Invité

die zweite Frage noch mal zum Thema europäische Förderung etwas übergeordnet, gedacht für Mobilität im Grenzraum insgesamt. Herr Schnieder, Sie haben gesagt, dass man sehen wird, wie die genauen Förderbedingungen zum Beispiel bei CEF dann aussehen werden. Mich würde schon interessieren, für welche konkreten Ideen und Prioritäten Sie sich einsetzen im nächsten EU-Haushalt, was die Ausgestaltung von Interreg vielleicht auch betrifft und anderen Fördermöglichkeiten für die Mobilität im Grenzraum. Dankeschön.

41:00
Locuteur

Herr

41:00
Invité

Minister. Noch mal zu der Strecke Freiburg-Kollmer. Wir müssen die Ergebnisse natürlich jetzt mal schwarz auf weiß haben und begründet haben und sehen. Ich kann ja nur im Moment eine Perspektive nennen. Das, was sich andeutet, das ist bei uns offensichtlich etwas einfacher als auf französischer Seite. Aber es ist ein gemeinsames Projekt und deshalb müssen wir auch gemeinsam schauen,

41:21
Locuteur

wo

41:21
Invité

gibt es Möglichkeiten, es umzusetzen. Und wie gesagt, das muss man im Gespräch dann einfach mal ausloten. Wir werden die Welt nicht neu erfinden können. Wir sind ja auch an unsere Gesetze zunächst mal gebunden. Aber mal schauen, was da dann möglich ist. Ich bin schon froh, wenn wir das für unseren Teil hier regeln können. Die Frage der Brücke ist dann noch mal eine besondere. Die Frage der Brücke ist dann noch mal eine besondere. Und die wird natürlich wahrscheinlich im Zentrum auch eines solchen Gesprächs stehen.

41:51
Locuteur

Über

41:51
Invité

einen Staatsvertrag

41:53
Locuteur

rede

41:53
Invité

ich eigentlich nur oder erst dann, also über den Abschluss, wenn wir die Finanzierung auch klar haben.

41:59
Locuteur

Wir

41:59
Invité

haben im Moment eine Situation mit allen Nachbarn, nahezu allen Nachbarn in Europa, dass wir Staatsverträge haben, aber

42:05
Locuteur

die

42:06
Invité

zum Teil gar nicht finanziert sind und ich immer sehr demütig ins Ausland zu den Nachbarn fahre und die natürlich zu Recht auch einen Staatsvertrag verweisen, den ich aber gar nicht im Moment erfüllen kann. Also insofern, wenn die Finanzierung stehen sollte für so etwas, dann kann man darüber nachdenken, machen wir das über einen Staatsvertrag oder wie stellen wir das insgesamt dar. Zur Mobilität im Grenzraum, also das, was wir über CEF 3 vorhaben, das hängt ja zunächst mal ab von der Dotierung des Programms. Wir reden ja im Moment mal insgesamt über den mittelfristigen Finanzrahmen. Das ist schon sehr streitig.

Wenn es gelingt, dass wir zusätzliche Mittel haben, dann müssen wir die Prioritäten abarbeiten. Die sind ja vorgesehen für CEF 3, dass wir wirklich die wichtigen Fragen angehen. Das sind die großen Korridore, auch im Zusammenhang mit der militärischen Mobilität. Aber es gibt ja Vorschläge, wie wir dann auch in den Regionen hier mit Sonderprogrammen, da sind dann die Nachbarbundesländer auch gefordert, dort operieren können. Und wenn wir dafür auch noch Mittel dann bereitstellen können im Rahmen von CEF 3, soll mir das sehr recht sein. Ich lebe auch in einer Grenzregion, Belgien, Luxemburg, Deutschland.

Und ich weiß, welche Bedeutung das vor Ort hat, gerade da, wo es noch schmerzliche Lücken gibt. Also das kann auch in verkehrlicher Hinsicht, das ist ja der erste Antrieb, aber auch im Rahmen des europäischen Zusammenwachsens natürlich eine sehr wichtige Geschichte sein. Aber nochmal, die Prioritäten müssen wir entsprechend abarbeiten. Und das hängt dann vom gesamten Finanztableau ab, das wir überhaupt zur Verfügung haben dort.

43:47
Présentateur

Vielen Dank und für die folgenden, mit Blick auf die Uhr, Fragesteller und Antworten, aber es gilt auch für die Fragesteller bitte der Hinweis auf die Redezeit. Und liebe Brigitte, ich gebe zu euch nach Paris.

44:18
Invité

Vielen

44:19
Locuteur

Dank und ich

44:19
Présentateur

gebe weiter an die Kollegin Konrad für die Link. Wir

44:22
Locuteur

haben

44:22
Présentateur

drei Minuten Frage und Antwort.

44:25
Locuteur

Vielen

44:26
Invité

Dank. Meine Fragen gehen an beide Minister. Wir hatten ja jetzt schon viel über die Bahnverbindungen geredet. Eine Frage, die mich jetzt aber noch besonders interessieren würde, ist, in welchem Rahmen es denn möglich ist und vielleicht auch schon passiert,

44:41
Locuteur

dass

44:42
Invité

man sich im Rahmen einer gemeinsamen Buchungsplattform auch für bezahlbare Tickets einsetzt.

44:47
Locuteur

Was

44:48
Invité

kann man hier tun, um die Preise noch zu reduzieren und Mobilität auch für niedrige und mittlere Einkommen besser zu ermöglichen?

44:55
Locuteur

Und

44:55
Invité

dann hätte ich auch noch eine Frage Richtung E-Mobilität. Sie müssen entschuldigen, falls diese schon gestellt wurde. Ich hatte leider

45:04
Locuteur

noch

45:05
Invité

im Kalender stehen, dass es um neun losgeht.

45:07
Locuteur

Allerdings

45:08
Invité

ist es ja so, dass es ein

45:11
Locuteur

gewisses

45:12
Invité

Ärgernis mit sich bringt,

45:13
Locuteur

dass

45:13
Invité

bei der Ladeinfrastruktur diese etwas Ungleichverteiltes, etwas Uneinheitlich ist. Da wollte ich noch einmal fragen nach einer Harmonisierung von Nutzerzugängen, von Abrechnungssystemen und von Apps

45:25
Locuteur

sowie

45:26
Invité

gemeinsamen Standards bei grenzüberschreitender Elektromobilität auch im Oberrheingebiet.

45:32
Locuteur

Welche

45:33
Invité

Schritte werden denn konkret unternommen, um hier voranzukommen?

45:37
Locuteur

Gibt

45:37
Invité

es da möglicherweise schon einen konkreten Zeitplan für den gleichmäßigen Ausbau von Ladeinfrastruktur? Und wird hier vielleicht sogar schon mit Drittstaaten über eine Harmonisierung geredet?

45:51
Locuteur

Jetzt

45:51
Présentateur

müssen beide Minister in einer Minute 30 antworten.

45:56
Locuteur

Herr

45:57
Présentateur

Minister Schnieder.

45:59
Locuteur

Ja,

46:00
Présentateur

bezahlbare Tickets,

46:01
Invité

grenzüberschreitend, das ist bei uns ja schon problematisch. Wir haben das Deutschland-Ticket als eine besondere Einrichtung dort, aber was die Preise sonst beim

46:13
Locuteur

Bahnfahren

46:14
Invité

angeht, werden diese eigenwirtschaftlich betrieben und berechnet. Das legt nicht wir fest, sondern die Anbieter auf der Strecke. Und das ist meines Wissens in Frankreich genauso, sodass es schwierig ist, dort eine Harmonisierung der Preise hinzubekommen. Was die Ladeinfrastruktur angeht, haben wir die A4-Verordnung, die den Rechtsrahmen darstellt. Und wir haben mit Frankreich zusammen eine Dialogplattform Tank- und Ladeinfrastruktur,

46:44
Locuteur

wo

46:45
Invité

wir uns vor allem über den Ausbau

46:47
Locuteur

der

46:48
Invité

Ladeinfrastruktur grenzüberschreitend abstimmen. Dort werden wir die Einhaltung der distanzbasierten Ziele, die die A4 setzt, bis 2030 eingehalten haben. Also unabhängig von dem, was wir national machen, dann auch im grenzüberschreitenden Kontext diese Berechnungen. Die Harmonisierung der Bezahlsysteme, wir versuchen mal gerade, das steht in unserem Masterplan Ladeinfrastruktur 2030,

47:18
Locuteur

diese

47:18
Invité

Mindestbedingungen, mehr Transparenz, Preistransparenz, Mindestanforderungen an die Ladeinfrastruktur in Deutschland festzusetzen. Das gelingt auch jetzt mit den letzten Ausschreibungen und Errichtungen. Da kenne ich den Stand, ehrlich gesagt, grenzüberschreitend nicht. Ich weiß auch gar nicht, ob wir darüber schon gesprochen haben. Aber das wäre natürlich auch

47:45
Locuteur

dann

47:46
Invité

im europäischen Maßstab, da gibt die A4 den Rahmen vor. Da bin ich aber jetzt nicht sprechfähig dazu, wie weit wir dort mit Harmonisierungsbestimmungen bei der Transparenz von Preisen zum Beispiel heute schon sind.

48:07
Locuteur

Ja, ich habe weniger als 42

48:12
Invité

Sekunden,

48:13
Locuteur

um zu

48:13
Invité

antworten. Aber mein Kollege hat das auch alles hervorragend beantwortet. Deshalb unterstreiche ich das, was er zu E-Mobilität gesagt hat. Und wir haben davon tatsächlich gesprochen, bevor Sie da waren. Preisliche Attraktivität hat er ebenfalls angesprochen. Das unterstreiche ich.

48:33
Locuteur

Es gibt

48:33
Invité

einen Pass für

48:34
Locuteur

Jugendliche

48:35
Invité

und verschiedene

48:36
Locuteur

Möglichkeiten. Ich

48:38
Invité

würde gerne noch mal über das Ticketing sprechen. Das ist wirklich ein Thema. Es gibt einen Vorschlag der Europäischen Kommission vom 13. Mai. Wir haben am Montag darüber gesprochen mit den Kollegen Verkehrsministern. Es geht um die Organisation, die Buchung der Reisen und

48:56
Locuteur

man

48:56
Invité

soll mehrere Verkehrsträger kombinieren können. Also ein durchgehendes Ticket zu bekommen. Das entspricht auch

49:05
Locuteur

dem,

49:07
Invité

was ich in dem Rahmengesetz in Frankreich vorgesehen habe. Also ein Legislativpaket.

49:12
Locuteur

Es

49:13
Invité

gibt also eine Verpflichtung für die Buchungsplattformen und die Betreiber,

49:20
Locuteur

die

49:20
Invité

sich hier abstimmen müssen. Natürlich führt es hier auch zu technischen Problemen.

49:24
Locuteur

Wir hoffen,

49:25
Invité

dass es eine ausgewogene Lösung geben

49:27
Locuteur

wird

49:27
Invité

und dass wirklich alle Beteiligten, also

49:31
Locuteur

die

49:31
Invité

SNCF in Frankreich, SNCF

49:33
Locuteur

Connect, dass

49:35
Invité

alle mitspielen, damit dieses Angebot unterbreitet werden kann. Zielsetzung ist es ja,

49:45
Locuteur

den

49:46
Invité

Fahrgästen das Leben leichter zu machen.

49:50
Locuteur

Vielen

49:51
Invité

Dank, Herr Minister. Wir haben noch vier Frage-Antwort-Blöcke. Michel Herbillon, Dominique

50:01
Locuteur

Valls

50:02
Invité

-Avintillet und Vincent

50:03
Locuteur

Thibault. Michel Herbillon. Ja, vielen Dank,

50:07
Invité

Frau Vorsitzende, meine Herren Minister, lieber Philippe

50:10
Locuteur

Tavarou,

50:10
Invité

lieber Patrick

50:11
Locuteur

Schnieder.

50:12
Invité

Emmanuel Levinas,

50:13
Locuteur

der

50:15
Invité

Philosoph, hat eine Gesichtsethik entwickelt. Man muss das Gesicht des anderen sehen, um ihn zu kennen und zu verstehen. Und das ist

50:25
Locuteur

der Grundsatz für Treffen, in

50:31
Invité

denen die Aussöhnung

50:33
Locuteur

und die

50:34
Invité

Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich mit der Schaffung des deutsch-französischen Jugendwerks bis hin zu unserer deutsch-französischen Versammlung gelaufen ist. Technologischer Fortschritt ermöglicht es,

50:46
Locuteur

uns

50:46
Invité

in Echtzeit zu sehen, auch wenn wir Hunderte von Kilometern entfernt sind. Aber das ersetzt nicht ein echtes Treffen, eine echte Begegnung. Deshalb freue ich mich auf die nächste echte Sitzung der deutsch-französischen parlamentarischen Versammlung am 22. Juni in Präsenz. Und das Gleiche gilt auch im Verhältnis zu unseren Bürgern. Und wir müssen alles tun, was Begegnungen beiderseits des Rheins ermöglicht. Die Wiedereröffnung des Nachtzugs Paris-Berlin unterstreicht unter anderem, wie stark unser

51:24
Locuteur

politischer

51:24
Invité

Wille von den Umständen abhängt. Im März 2026 wurde diese Verbindung von einem anderen Anbieter wieder angeboten. Ich habe mich sehr dafür eingesetzt. Brigitte Klinkert hat sich

51:38
Locuteur

sehr dafür

51:38
Invité

eingesetzt. Und das zeigt

51:40
Locuteur

ja auch,

51:40
Invité

wie groß das Interesse unserer Bürger ist an dieser symbolhaften Verbindung. Schade, dass diese Verbindung nicht mehr über Straßburg läuft. Eine

51:51
Locuteur

Frage

51:51
Invité

an die beiden Minister. Trotz der technischen und finanziellen Bedingungen, die genannt wurden, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt es

52:02
Locuteur

für ihre Ministerien, um die direkte

52:06
Invité

Zugverbindungen zwischen mehreren deutschen und französischen

52:09
Locuteur

Städten

52:10
Invité

zu ermöglichen? Also nicht nur im grenzüberschreitenden Bereich. Brigitte, ich unterstütze alles das,

52:15
Locuteur

was du

52:15
Invité

sagst. Welche direkten

52:17
Locuteur

Verbindungen zwischen deutschen

52:18
Invité

und französischen Städten? Das ist eine logistische

52:21
Locuteur

Frage natürlich und eine symbolische Frage.

52:24
Invité

Und

52:25
Locuteur

ist wichtig

52:26
Invité

für das Gesicht

52:27
Locuteur

in

52:28
Invité

den kommenden Jahren.

52:30
Locuteur

Für Deutschland und für Frankreich. Herr

52:34
Invité

Tavarro.

52:39
Locuteur

Ja,

52:40
Invité

ich weiß, dass das ein Thema, über das viel diskutiert wurde. Ich verstehe das. Ich wurde auch angehört in der

52:49
Locuteur

französischen

52:50
Invité

Nationalversammlung. Und ich

52:51
Locuteur

habe mehrfach darüber sprechen können. Michel Herbillon hat es ja auch gerade gesagt. Ich weiß, wie wichtig diese Linie ist, die vor

53:00
Invité

einiger

53:01
Locuteur

Zeit

53:01
Invité

wieder eröffnet wurde.

53:02
Locuteur

Oder auch mit einer Unterstützung, die

53:04
Invité

vorübergehend

53:05
Locuteur

sein

53:06
Invité

sollte. Also

53:07
Locuteur

eine

53:08
Invité

finanzielle Unterstützung unserer

53:10
Locuteur

Länder, um das Projekt

53:11
Invité

wieder in Gang zu

53:12
Locuteur

bringen.

53:12
Invité

Wir

53:12
Locuteur

sind

53:13
Invité

alle mit

53:13
Locuteur

budgetären Problemen

53:15
Invité

beschäftigt.

53:17
Locuteur

Wir

53:17
Invité

haben die Verantwortung, viel zu sparen

53:22
Locuteur

in unseren Ländern.

53:24
Invité

Und vor

53:25
Locuteur

diesem Hintergrund möchte ich noch mal eins in Erinnerung rufen. Denn

53:28
Invité

die öffentliche

53:31
Locuteur

Unterstützung für diese

53:32
Invité

Nachzüge waren

53:34
Locuteur

85 Euro

53:37
Invité

pro

53:37
Locuteur

Ticket. Das heißt, das wird von den Steuerzahlern

53:41
Invité

finanziert, um diesen

53:44
Locuteur

Nachzug zwischen

53:46
Invité

Berlin

53:46
Locuteur

und

53:47
Invité

Paris nutzen zu können. Und gleichzeitig

53:51
Locuteur

geht

53:52
Invité

es ja darum, nationale Verbindungen,

53:56
Locuteur

Nachzüge zu schaffen. Die Nachfrage ist hier hoch, mit

54:00
Invité

weniger

54:00
Locuteur

hohen Kosten. Das sind

54:02
Invité

budgetäre,

54:03
Locuteur

finanzielle Entscheidungen. Natürlich macht man es nie richtig. Aber zwei Dinge wussten wir. Wir wussten, es gibt ein privates Angebot,

54:13
Invité

das gut

54:14
Locuteur

funktioniert, auch wenn es leider nicht über Straßburg

54:17
Invité

läuft.

54:19
Locuteur

Aber European Sleeper bietet das dreimal die Woche an, ohne Subventionen. Diese direkte Verbindung zwischen Paris und Berlin. Und zweitens gibt es eine weitere Lösung, eine

54:33
Invité

Tagesverbindung,

54:36
Locuteur

die gut

54:36
Invité

funktioniert. Zwischen

54:42
Locuteur

Berlin, es gibt diese Tagesverbindung und die funktioniert sehr gut. Deshalb

54:48
Invité

hat die Entscheidung,

54:51
Locuteur

auf diese staatlich unterstützte Nachtverbindung zu verzichten, war

54:55
Invité

gewusst.

54:56
Locuteur

Es gibt einen

54:57
Invité

privaten Anbieter,

54:58
Locuteur

der einspringt und die Tagesverbindung funktioniert gut. Und irgendwann muss man auch eine Entscheidung treffen und 85 Euro pro

55:07
Invité

Ticket

55:08
Locuteur

finanziert durch den Steuerzahler. Wir fanden, das war einfach zu viel.

55:16
Invité

Und es

55:18
Locuteur

gab ja eine Verpflichtung, das mit öffentlichen Geldern zu unterstützen. Patrick hatte die gleiche Reaktion in dieser Frage. Es ging um eine Anschubfinanzierung, eine Anschubhilfe.

55:31
Invité

Aber

55:31
Locuteur

wenn es die nicht mehr gibt, dann geht es nur noch mit einem privaten Angebot. Leider wird das nicht über Straßburg angeboten, das

55:39
Invité

sehe

55:40
Locuteur

ich auch.

55:40
Invité

Aber wir mussten auch ein

55:42
Locuteur

wirtschaftlich tragfähiges Modell finden.

55:45
Invité

Herr Schnieder, möchten Sie noch etwas hinzufügen?

55:47
Locuteur

Ich

55:48
Invité

kann das nur unterstützen. Wir können

55:51
Locuteur

auf Dauer natürlich nicht wirtschaftlich nicht verkehren. Wir können die

55:54
Invité

verkehre unterstützen. Und

55:55
Locuteur

die

55:56
Invité

Entwicklung zeigt ja nicht nur auf der Strecke, dass das wirtschaftlich funktioniert, sondern

56:00
Locuteur

auch

56:01
Invité

auf anderen Strecken. Stockholm, Berlin gibt es ein Nachzugangebot. Amsterdam, Berlin, Prag. Also das ist dann attraktiv. Und da,

56:09
Locuteur

wo

56:09
Invité

es attraktiv ist, setzt sich das dann auch durch, ohne dass wir dauerhaft staatliche Unterstützung dort bieten. Danke, Frau Vorsitzende, meine Herren Minister, meine Damen und Herren. Bei dem letzten Treffen der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Gesellschaft bin ich mit dem Zug nach Berlin gekommen. Ich habe den gesamten Tag dafür gebraucht, auf dem Hinweg und auf dem Rückweg. Ich höre, was Sie gesagt haben, Herr Tabarro. Aber trotzdem noch mal, wir können

56:55
Locuteur

den

56:56
Invité

Zug nur ausbauen,

56:58
Locuteur

wenn

56:58
Invité

wir vernünftige Preise haben und wirklich mit den Billigflügen mithalten können. Und deshalb begrüße ich Entscheidungen auf europäischer Ebene in diese Richtung. Es geht, es darf hier vor allem auch nicht so viele Verspätungen geben.

57:18
Locuteur

Dann

57:19
Invité

bin ich mit meiner Familie nach Straubing gefahren mit dem

57:23
Locuteur

Auto.

57:25
Invité

Es gab sehr viele Lastwagen, ausländische Lastwagen auf den Autobahnen. Die waren stark ausgelastet dadurch. Die kamen aus Spanien und das ist besorgniserregend unter Sicherheitsgesichtspunkten. Deshalb freue ich mich darüber, dass die Nachtverbindung Paris-Berlin wieder eingeführt wurde. Aber es geht hier auch um ein, nicht nur um ein Symbol, sondern wirklich um eine Integration in die europäischen Verkehrssysteme. Ich kenne die technischen Schwierigkeiten. Aber ich würde gerne wissen, ob Deutschland und Frankreich nicht bereit sind, an einem gemeinsamen Fahrplan, an einem gemeinsamen Roadmap zu arbeiten, um diese Themen voranzubringen.

Beim Gütertransport, Deutschland transportiert viel mehr auf der Schiene als Frankreich. Auch die Dekarbonisierung im Verkehrsbereich, der Verkehrsträgerwechsel ist noch schwach. Wir brauchen hier diese Logistikfragen, die wir zusammen prüfen müssen. Was können wir tun? Brauchen wir einen Pilotkorridor, um Kapazität, Pünktlichkeit des Schienengüterverkehrs zu verbessern? Wir müssen auch die Digitalisierung hier berücksichtigen im Güter

58:40
Locuteur

-

58:40
Invité

und Personenverkehr. Und vor allem müssen wir das nationale Denken überwinden. Wir müssen gemeinsam im deutsch-französischen Tandem hier etwas machen, ehrgeizige europäische Ziele entwickeln für Verkehrsnetze, die es uns ermöglichen, auch unsere

59:00
Locuteur

Klimaziele

59:04
Invité

zu erreichen. Wir brauchen eine koordinierte

59:10
Locuteur

Politik, die

59:12
Invité

überzeugend ist, um auch von dem Straßenanteil im Verkehrswesen wegzukommen. Ich wünsche mir für den Fußball,

59:21
Locuteur

dass

59:21
Invité

der Beste gewinnt. Und wenn Deutschland ins Finale kommt, dann würde ich Deutschland gerne unterstützen. 30 Sekunden für den Minister. Drei Sekunden.

59:34
Locuteur

Frau

59:35
Invité

Abgeordnete, Sie haben sehr viele Themen angesprochen.

59:38
Locuteur

Und

59:38
Invité

all diese

59:39
Locuteur

Themen,

59:40
Invité

dafür bräuchten wir einen gesamten Vormittag, um das ausführlich zu diskutieren. Mich interessiert das auch

59:47
Locuteur

sehr, mich

59:48
Invité

begeistert das, mich besorgt das, all die Themen, die Sie angesprochen haben. Nachzüge komme ich jetzt nicht noch einmal zurück.

59:55
Locuteur

Da haben

59:56
Invité

wir lange

59:56
Locuteur

drüber gesprochen. Ich habe auch zu

59:58
Invité

Herrn Herbillon darauf geantwortet. Ich habe von dem Rahmengesetz gesprochen.

1:00:04
Locuteur

Drei, viermal

1:00:04
Invité

habe ich das erwähnt. Das ist für mich wichtig, weil ich keine andere

1:00:08
Locuteur

Möglichkeit

1:00:09
Invité

sehe, um die

1:00:12
Locuteur

Anbindungen

1:00:14
Invité

und die Verbindungen in unserem Land zu unterstützen. Wir müssen massiv ins Schienennetz investieren.

1:00:21
Locuteur

Heute

1:00:21
Invité

sind es etwa drei Milliarden. Das reicht nicht. Ich wünsche mir und ich freue mich, dass der Premierminister das unterstützt. In Zusammenarbeit mit SNCF

1:00:33
Locuteur

-RESO,

1:00:34
Invité

diese Investitionen sollen ansteigen.

1:00:36
Locuteur

Wir

1:00:36
Invité

steigen auf 4,5 Milliarden Euro. Das geht also

1:00:38
Locuteur

eher

1:00:39
Invité

in

1:00:39
Locuteur

die

1:00:39
Invité

Richtung dessen, was benötigt wird. Das sind also 1,5 Milliarden zusätzlich. Und die werden finanziert durch

1:00:48
Locuteur

zusätzliche

1:00:48
Invité

Einnahmen aus der Autobahnmaut, um das, also eine Art Solidarität

1:00:55
Locuteur

zwischen den

1:00:56
Invité

Verkehrsträgern zu haben, in Richtung Schiene. Das Schienennetz ist einzigartig

1:01:02
Locuteur

und das

1:01:02
Invité

werden wir machen, was

1:01:03
Locuteur

jetzt den

1:01:04
Invité

Schienengüterverkehr angeht. Auch das ist ein Ziel,

1:01:10
Locuteur

wo

1:01:11
Invité

wir uns

1:01:12
Locuteur

mit

1:01:12
Invité

großer Bewunderung anschauen, was Deutschland macht. Wir hinken dort hinterher. Auch in Deutschland gibt es Beschränkungen für den Straßenverkehr, eine Ökobesteuerung. Das heißt, man merkt auch die Auswirkungen

1:01:28
Locuteur

solcher Initiativen, die ich

1:01:33
Invité

damals, als ich Berichterstatter war für dieses

1:01:36
Locuteur

Thema, ich

1:01:39
Invité

habe ermöglicht,

1:01:41
Locuteur

dass man

1:01:42
Invité

im Grenzgebiet

1:01:44
Locuteur

die Möglichkeit

1:01:45
Invité

hat, solche Initiativen umzusetzen,

1:01:49
Locuteur

um

1:01:49
Invité

die Auswirkungen abfedern zu können. Und auch mit anderen Ländern, zum Beispiel mit Spanien. Dort sind die Autobahnen kostenlos. Das hilft uns natürlich nicht, weil es gibt den Transitverkehr auf dem gesamten europäischen Kontinent. So,

1:02:08
Locuteur

noch

1:02:08
Invité

abschließend

1:02:08
Locuteur

vielleicht zu

1:02:09
Invité

diesem

1:02:10
Locuteur

Thema.

1:02:11
Invité

Wir haben koordinierte Ansätze,

1:02:14
Locuteur

Deutschland

1:02:15
Invité

und Frankreich zusammen und

1:02:16
Locuteur

auch im Rahmen der

1:02:17
Invité

Europäischen Union. Gemeinsame Ansätze bei den TENV, bei den Güterverkehrskorridoren.

1:02:27
Locuteur

Vor

1:02:28
Invité

kurzem war ich mit dem deutschen und dem polnischen Minister im Rahmen des Weimarer Dreiecks, mit

1:02:38
Locuteur

diesen

1:02:39
Invité

beiden anderen Kollegen haben wir verabredet, gemeinsam an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. Diese Zusammenarbeit, es

1:02:47
Locuteur

gibt sie, sie besteht.

1:02:49
Invité

Und auch in unseren eigenen Ländern müssen wir

1:02:51
Locuteur

natürlich

1:02:52
Invité

schauen, welche Entscheidungen müssen wir treffen, um die

1:02:55
Locuteur

richtigen

1:02:56
Invité

Entscheidungen dort

1:02:57
Locuteur

zu

1:02:57
Invité

treffen,

1:02:58
Locuteur

wo sie notwendig sind für die Sicherheit

1:03:00
Invité

und für die Qualität des Dienstleistungsangebots. Danke.

1:03:07
Locuteur

Wir

1:03:07
Invité

haben kaum noch Zeit, aber vielleicht

1:03:10
Locuteur

noch,

1:03:10
Invité

Herr Minister Schnieder.

1:03:14
Locuteur

Also

1:03:15
Invité

ich kann mich den Worten meines Kollegen anschließen. Ich möchte auf den letzten Punkt, den hätte ich nämlich auch gesagt, noch mal eingehen. Wir waren beide in Warschau

1:03:25
Locuteur

mit

1:03:26
Invité

dem polnischen Kollegen zusammen, der diese Verbindung Paris-Berlin ebenfalls als attraktiv empfindet.

1:03:32
Locuteur

Und

1:03:33
Invité

wir haben uns nicht nur vereinbart, dass wir die Verbindung versuchen auszubauen und zu verbessern, sondern sie auch zu erweitern nach Warschau. Und da sieht man, dass wir auf EU-Ebene hier sehr intensiv an dieser grenzüberschreitenden Mobilität arbeiten. Und wir sind in Deutschland und in Frankreich sicherlich mit bei denen, die das

1:03:53
Locuteur

sehr stark vorantreiben. Ich habe

1:04:21
Invité

einen

1:04:21
Locuteur

Zug, liebe Sabine, um nach Brüssel zu fahren.

1:04:27
Invité

Selbst

1:04:28
Locuteur

wenn ich mit dem Präsidenten der SNCF

1:04:30
Invité

fahre,

1:04:31
Locuteur

sollten wir dann nicht zu

1:04:32
Invité

spät sein. Der Zug wird trotzdem ohne uns fahren. Ja, ich wollte nur kurz etwas fragen zur militärischen Mobilität. Das wurde ja angesprochen. Es gibt dieses Maßnahmenpaket, das die Europäische Kommission vorgeschlagen hat. Und im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen muss das auch berücksichtigt werden,

1:04:49
Locuteur

in 5 Milliarden Euro,

1:04:52
Invité

17

1:04:52
Locuteur

,5 Milliarden Euro. Die Frage

1:04:56
Invité

stellt

1:04:58
Locuteur

sich jetzt, ob das nicht zu wenig ist. Was

1:05:01
Invité

denken Sie dazu? Vielen Dank, Vincent Thiebaud,

1:05:05
Locuteur

vielleicht gleich

1:05:05
Invité

noch

1:05:05
Locuteur

für ein paar

1:05:06
Invité

Sekunden. Ja,

1:05:10
Locuteur

ganz kurz, es wurde ja auch schon viel

1:05:12
Invité

gesagt. Vielen

1:05:13
Locuteur

Dank, Frau

1:05:13
Invité

Vorsitzende,

1:05:14
Locuteur

vielen Dank, meine Herren Minister.

1:05:18
Invité

Aufgrund der schlechten Tonqualität

1:05:21
Locuteur

kann

1:05:21
Invité

keine vollständige Verdolmetschung gewährleistet werden. Die Frage bezieht sich auf Wasserstoff. Welche gemeinsamen Visionen haben Sie hierfür? Ich

1:05:34
Locuteur

werde

1:05:35
Invité

vielleicht

1:05:37
Locuteur

zuerst antworten und am Ende

1:05:38
Invité

kann

1:05:39
Locuteur

mein Kollege natürlich auch noch ergänzen, Minister Sabine, zur Frage der

1:05:44
Invité

Finanzierung. Wenn

1:05:45
Locuteur

wir

1:05:45
Invité

auf 4

1:05:48
Locuteur

,5 Milliarden

1:05:48
Invité

Euro kommen, dann wäre das schon

1:05:50
Locuteur

gut,

1:05:50
Invité

aber es ist natürlich nie genug,

1:05:52
Locuteur

denn wir

1:05:53
Invité

haben diesen Rückstau. Wir

1:05:54
Locuteur

müssen modernisieren. Es gibt Regionen,

1:05:56
Invité

die Projekte

1:05:57
Locuteur

umsetzen

1:05:57
Invité

wollen, die Strecken

1:05:59
Locuteur

aufleben lassen

1:06:01
Invité

wollen, aber wenn wir bei

1:06:05
Locuteur

der

1:06:05
Invité

Finanzierung eine

1:06:07
Locuteur

gewisse Steigerung

1:06:08
Invité

erreichen, dann

1:06:09
Locuteur

ist das schon

1:06:09
Invité

sinnvoll. Natürlich müssen wir trotzdem auch in die Umsetzung kommen. Auf deutscher Seite wurden ja auch große Erneuerungsmaßnahmen

1:06:16
Locuteur

aufgelegt,

1:06:18
Invité

um

1:06:19
Locuteur

das Netz zu sanieren.

1:06:22
Invité

Und die Frage ist,

1:06:23
Locuteur

wann man das macht. Man

1:06:24
Invité

kann

1:06:25
Locuteur

es nachts machen,

1:06:26
Invité

man

1:06:26
Locuteur

kann

1:06:26
Invité

Linien sperren für

1:06:28
Locuteur

Monate, was natürlich auch wiederum große Auswirkungen hat.

1:06:31
Invité

Das

1:06:32
Locuteur

Wichtige

1:06:32
Invité

wäre, dass wir von 3

1:06:33
Locuteur

Milliarden auf

1:06:33
Invité

4,5 Milliarden kommen beim

1:06:36
Locuteur

Budget.

1:06:37
Invité

Und ich

1:06:38
Locuteur

werde

1:06:38
Invité

dann vielleicht nicht mehr in der Verantwortung sein, aber dann kann ich sagen, das habe ich erreicht.

1:06:42
Locuteur

Also das wäre

1:06:43
Invité

ein

1:06:43
Locuteur

Ziel für

1:06:44
Invité

mich, von 3 auf 4,5 Milliarden zu kommen. Dann wurde jetzt gerade das Thema Wasserstoff angesprochen, denn das funktioniert zum Teil anderswo besser. Bei uns gibt

1:06:53
Locuteur

es

1:06:53
Invité

Regionen, die schon hier Experimente

1:06:57
Locuteur

durchgeführt haben. Und erste Testläufe,

1:07:02
Invité

beispielsweise

1:07:04
Locuteur

auch Batteriezüge, also es gibt nicht nur Wasserstoffzüge, die getestet werden, sondern auch

1:07:09
Invité

batteriebetriebene Züge. Ich

1:07:12
Locuteur

kann jetzt nicht so

1:07:12
Invité

viel sagen zum

1:07:13
Locuteur

Thema

1:07:13
Invité

Wasserstoff, aber vielleicht

1:07:14
Locuteur

kann mein

1:07:15
Invité

deutscher Kollege noch etwas

1:07:17
Locuteur

dazu sagen, denn ich muss jetzt wirklich

1:07:18
Invité

leider los, um meinen Zug nicht zu verpassen. Ich

1:07:22
Locuteur

hoffe,

1:07:22
Invité

dass er pünktlich kommt, da die

1:07:24
Locuteur

französischen Züge natürlich immer sehr pünktlich sind.

1:07:28
Invité

Vielen

1:07:28
Locuteur

Dank in jedem Fall für die Einladung, für den Austausch.

1:07:32
Invité

Und ich hoffe, dass

1:07:32
Locuteur

wir das noch einmal

1:07:33
Invité

wiederholen können.

1:07:34
Locuteur

Vielen

1:07:35
Invité

Dank, Herr Minister, und gute Reise. Herr Minister Schnieder, vielleicht möchten Sie

1:07:41
Locuteur

noch

1:07:42
Invité

zu diesen

1:07:45
Locuteur

beiden Themen

1:07:46
Invité

ergänzen. Zum einen Sabine Thier und Vincent Thiebaud. Zur Frage der militärischen Mobilität und ob CEF III mit etwa 5 Milliarden dort ausreichend finanziert wäre.

1:08:05
Locuteur

Es

1:08:06
Invité

kann immer mehr sein, vor allem, weil wir das ja nicht alleine unter militärischen Gesichtspunkten sehen, sondern es in der Regel ja Dual-Use-Geschichten sind, die spielen auf die Mobilität insgesamt ein. Es wird vor allem darauf ankommen, dass wir das klug miteinander verbinden, was an Bedarfen da ist und was wir vor allem für militärische Mobilität in erster Linie benötigen. Das betrifft eben vor allem die großen Korridore,

1:08:35
Locuteur

die

1:08:36
Invité

da sind. Und das müssen wir entsprechend dann ausloten. Entscheidend wird

1:08:42
Locuteur

am

1:08:42
Invité

Ende sein, wie groß der gesamte Rahmen in CEF III sein wird. Und dann wird man prioritär abstufen müssen. Deshalb ist das schwierig abzusehen heute,

1:08:52
Locuteur

wo

1:08:53
Invité

man da landet und was sinnvoll ist

1:08:57
Locuteur

für

1:08:58
Invité

diesen Bereich.

1:08:58
Locuteur

Was

1:09:00
Invité

Wasserstoff angeht, gibt es meines Wissens Regionalkooperationen. Das läuft über die Bundesländer. Auf Bundesebene und mit Frankreich haben wir meines Wissens kein direktes Wasserstoffprojekt.

1:09:18
Locuteur

Aber

1:09:19
Invité

das kann ich jetzt mit Bestimmtheit nicht sagen.

1:09:21
Locuteur

Ja,

1:09:23
Présentateur

vielen Dank, Herr Minister. Und wir sind damit am Ende der Fraktionsreihe und am Ende der Anhörung. Ich darf, sehr geehrter Herr Minister Schrieder, Ihnen und in Abwesenheit, Herr Minister Tabarro, sehr herzlich danken, dass Sie für diese Anhörung heute Vormittag zur Verfügung gestanden sind, die Fragen

1:09:42
Locuteur

der

1:09:43
Présentateur

Kolleginnen und Kollegen beantwortet haben. Und gleichzeitig, liebe Kolleginnen und Kollegen, Ihnen sehr herzlich danken für die Teilnahme an der Anhörung heute Morgen. Und ich glaube, es ist deutlich geworden, dass gerade auch die deutsch-französische Parlamentarische Versammlung ein großes Interesse hat an den grenzüberschreitenden Verkehr, an der grenzüberschreitenden Infrastruktur. Und es wird sicherlich auch ein Thema sein, was die Arbeit der Versammlung weiter begleitet wird. Und wo diese Anhörung heute Vormittag, glaube ich, ja, eine gute Grundlage, ein guter weiterer Schritt auf diesem Weg für auch diesen Aspekt der Arbeit der Versammlung gewesen ist.

Deswegen nochmals, sehr geehrter Herr Minister, liebe Kolleginnen und Kollegen, ein herzliches Dankeschön für die Teilnahme an der Anhörung. Liebe Brigitte.

1:10:29
Invité

Danke,

1:10:30
Locuteur

lieber Janik, vielen Dank,

1:10:32
Invité

Herr

1:10:32
Locuteur

Minister, für die

1:10:34
Invité

Antworten, die Sie geliefert haben. Ich möchte mich

1:10:41
Locuteur

entschuldigen bei den letzten beiden

1:10:43
Invité

Kolleginnen, die noch Frage stellen

1:10:45
Locuteur

konnten, dass wir

1:10:46
Invité

das jetzt so schnell abhandeln mussten. Vielen Dank auch an die Verwaltung,

1:10:52
Locuteur

an die

1:10:52
Invité

Dolmetscherinnen und an Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen auf deutsch- und französischer Seite. Wir freuen uns, dass wir uns

1:10:59
Locuteur

am

1:11:00
Invité

Montag, 22. Juni, für unsere gemeinsame Sitzung hier in Paris zusammenfinden werden,

1:11:04
Locuteur

in

1:11:04
Invité

der Assemblée

1:11:06
Locuteur

Nationale.

1:11:09
Invité

Und

1:11:10
Locuteur

am

1:11:10
Invité

Abend werden

1:11:11
Locuteur

wir dann auch in

1:11:11
Invité

gemütlicher Runde noch einmal zusammenkommen können. Janik, ich gebe dir noch einmal das Wort, um die Sitzung zu schließen.

1:11:18
Locuteur

Ja,

1:11:19
Présentateur

dann darf ich unsere Anhörung schließen. Und liebe Brigitte, liebe Kolleginnen und Kollegen in Paris, wir freuen uns sehr darauf, am 22. Juni in Paris wieder zu Gast sein zu dürfen, zur regulären Sitzung. Wir freuen uns auf das Programm, was ihr vorbereitet habt. Wir haben eine ganze Reihe von Vorlagen, die es dann auch zu beraten gilt. Es wird auch eine politisch intensive Sitzung werden, so wie es für diese Versammlung auch der Fall sein soll. Deswegen schon mal im Voraus ein herzliches. Wir freuen uns alle auf das Wiedersehen am 22. Juni. Ich schließe die Sitzung und wünsche allen einen schönen Tag.